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Kommunikationsmodelle in der Werbung

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Für eine vernünftige Marketingplanung ist es zunächst wichtig, sich ein Bild seiner Kunden zu machen. Dadurch kann Werbung strategisch geplant werden. Hierzu habe ich eine kleine Zusammenfassung der gängigen Werbe- Kommunikationsmodelle aufgeschrieben.

„Gute Werbung ist wie ein guter Caipirinha: ziemlich süss, so dass man nicht merkt, wie viel Alkohol drin ist.”

von Oscar Wilde

Das Sender-Empfänger Kommunikationsmodell

Das Grundmodell der Werbekommunikation folgt der Frage „Wer sagt was zu wem über welchen Kanal mit welcher Wirkung unter welchen Bedingungen?” Vereinfacht betrachtet geht es also bei der Werbeplanung erstmal darum folgende Faktoren festzustellen:

  • Sender
  • Botschaft
  • Empfänger
  • Medium
  • Effekt und
  • Umfeld

In der Werbung sind die Sender die werbenden Unternehmen, die eine kodierte Botschaft verbreiten (Symbolik, Texte, Bilder, etc.). Als Medien dienen dabei die unterschiedlichsten Medienkanäle. Der Empfänger dekodiert diese Botschaft wieder, was zu einer Reaktion führt. Im besten Fall führt diese Botschaft dann zu einer direkten Aktion. (z.B. dem Kauf eines Produkts).

Dazu kommen noch weitere Einflussfaktoren, die nicht durch die Kommunikation selbst, sondern durch das jeweilige Umfeld beeinflusst werden. Insbesondere die Kodierung bzw. die erforderliche Dekodierung kann zu Störungen in der erwünschten Kommunikation führen.

Das am weitesten verbreitete Kommunikations-Modell geht von einem Erlernen der Botschaft aus. Das bedeutet, dass der Lerntheorie entsprechend Stimuli auf den Menschen einwirken, die gelernt werden und ein bestimmtes Verhalten auslösen.

Gespeichert werden hauptsächlich beobachtete Handlungsmodelle. Die soziale Umgebung definiert damit hauptsächlich das eigene Handeln.

Das Psychosoziale Kommunikationsmodell

Noch mehr in diese Richtung geht ein psychosozialer Ansatz. Menschen werden dabei zu sozialen Wesen. Ihre Kaufentscheidungen werden im Wechselspiel mit anderen Menschen getroffen. Werbung und Medien bestimmen in diesem Modell das Bild von der Welt, in dem sich die Menschen bewegen.

Das Image Kommunikationsmodell

Ein weiterer Ansatz besteht darin, anzunehmen dass Menschen einem bestimmten Idealbild nacheifern. Dieses als Image-Modell bekannte Konsumverhalten erklärt dieses anhand von Käufen, die einem erwünschten Image näherkommen sollen. Ein Image ist dabei eine Anzahl an Kriterien, Bewertungen und persönlicher Werte, sowohl für den Menschen als auch für die jeweiligen Marken.

Menschen haben dabei ein Selbstbild, das vom dem erwünschten Idealbild abweichen kann. Da Menschen aber dem Idealbild, das sie sich gesetzt haben entsprechen wollen, versuchen sie nun durch den Kauf, von dem Idealbild deutlicher entsprechenden Produkten, auch selbst näher in diese Richtung zu gelangen. Aus Sicht dieser Menschen werten Sie sich durch den Kauf entsprechender Produkte selbst auf.

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