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Screendesign zur Medienauswahl mit Fokus auf sechs dargestellten Medieninhalten innerhalb eines übersichtlichen Auswahlrasters. Ein ausgewähltes Medium ist hervorgehoben und zeigt zusätzlich einen Play-Button sowie dynamisch nachgeladene Snippets mit relevanten Informationen in Echtzeit an.
Screendesign zur Medienauswahl mit Fokus auf sechs dargestellten Medieninhalten innerhalb eines übersichtlichen Auswahlrasters. Ein ausgewähltes Medium ist hervorgehoben und zeigt zusätzlich einen Play-Button sowie dynamisch nachgeladene Snippets mit relevanten Informationen in Echtzeit an.

Ganzheitliches Smart TV UX Design für die Zukunft des Wohnzimmers

Bedienkonzept & UX-Design

Kunde:
Smart TV

Aufgabenstellung:
Die Herausforderung bestand darin, ein ganzheitliches Bedienkonzept für einen mehrstufigen Smart-TV-Service zu entwickeln, der klassisches lineares Fernsehen mit modernen On-Demand-Szenarien verschmilzt. In einer Welt von tausenden Inhalten war das Ziel, die Barriere zwischen dem Nutzer und dem Content so gering wie möglich zu halten. Das Projekt erforderte eine Cross-Device Architecture, um eine konsistente Logik über verschiedene Plattformen (TV, Tablet, Smartphone) hinweg sicherzustellen.

Konzeptionelle Leitplanken: UX auf Distanz

Das „10-Foot UI“-Prinzip
Ein Smart-TV-Interface wird anders konsumiert als ein Desktop. Mein Konzept basiert auf dem 10-Foot Interface (optimiert für ca. 3 Meter Sitzabstand). Hierbei wurden Lesbarkeit, Kontraste und die Größe von Navigationselementen präzise so kalibriert, dass sie auch aus der Distanz entspannt erfassbar sind. Dies garantiert einen „Wohnzimmer-Modus“, der Information Design (wie EPG-Daten oder Streaming-Kataloge) zugänglich macht, ohne zu überfordern.

Lean-back vs. Lean-forward
Gutes Design berücksichtigt die Psychologie der Hardware:

  • TV (Lean-back):
    Der Nutzer möchte passiv genießen. Hier liegt der Fokus auf flüssigen Micro-Interactions und visuellen Animationen beim Scrollen durch Filmcover, um das entspannte Entertainment-Gefühl zu verstärken.
  • <Mobile (Lean-forward):
    Das Smartphone ist das aktive Werkzeug für die gezielte Suche. Mein Design unterstützt diesen nahtlosen Wechsel, indem komplexe Eingaben (z.B. Login oder detaillierte Suchen) auf dem Second Screen stattfinden, während der TV die Bühne für den Content bleibt.
Innovation in Steuerung & Discovery
  • Interface Innovation:
    Neben der klassischen D-Pad-Logik (Steuerkreuz der Fernbedienung) ist das Konzept Voice-Control Ready. Die grafische Oberfläche ist so vorbereitet, dass sie perfekt mit Sprachbefehlen („Suche nach Actionfilmen“) harmoniert.
  • Content Discovery:
    Um dem „Paradox of Choice“ entgegenzuwirken, wurden Personalized Feeds und eine Global Search integriert. Ziel ist es, dass der Nutzer nicht suchen muss, sondern finden lässt.
  • Eingabelogik:
    Das System erkennt intuitiv, ob die Steuerung per Fernbedienung oder via Second-Screen-Touch erfolgt, und passt die Reaktionsmuster der UI dynamisch an.
Strategische Zielsetzung / UX-KPIs:
Um die Qualität dieses nutzerzentrierten UX-Design München messbar zu machen, wurden im Konzept folgende strategische KPIs definiert:

Kennzahl (KPI)Zielsetzung im KonzeptStrategischer Vorteil
Time-to-ContentMinimierung der Zeit vom Einschalten bis zum ersten Stream.Maximale Nutzerzufriedenheit durch sofortiges Entertainment.
Click-DepthJede Hauptfunktion (Suche, Aufnahmen) in max. 3 Klicks erreichbar.Flache Hierarchie, perfekt für die Fernbedienungs-Navigation.
Second-Screen-SyncKopplung zwischen Mobilgerät und TV in unter 2 Sekunden.Hohe Akzeptanz für komplexe Eingaben über das Smartphone.
Discovery AccuracyRelevanz der ersten drei Vorschläge im personalisierten Feed.Starke Nutzerbindung durch treffsichere Empfehlungen.
Ergebnis:
Entstanden ist ein zukunftsweisendes, geräteübergreifendes Bedienkonzept, das klassische TV-Nutzung mit interaktiven Smart-Funktionen vereint. Durch die Reduzierung der Click-Depth und eine intelligente Informationsarchitektur wurde ein System geschaffen, das Fernsehen, Streaming und mobile Interaktion in einer konsistenten, responsiven Experience bündelt. Das Ergebnis setzt neue Maßstäbe für ein entspanntes, aber hochfunktionales Smart-TV-Erlebnis.

Kunde:

Smart-TV

Branche: Media & Entertainment

Aufgabenbereich:
UX-Design

Technik:
Photoshop und Figma

Darstellung eines stilisierten Wohnzimmers mit Glastisch, Farn, Magazinen sowie einer reduzierten TV-Bank, die den Smart-TV als zentrales Element des Raums integriert. Auf dem Bildschirm ist das innovative Smart TV UX Design und die Medienauswahl sichtbar, wodurch der Nutzungskontext des Interfaces im realistischen Wohnumfeld veranschaulicht wird.
Darstellung eines stilisierten Wohnzimmers mit Glastisch, Farn, Magazinen sowie einer reduzierten TV-Bank, die den Smart-TV als zentrales Element des Raums integriert. Auf dem Bildschirm ist das innovative Smart TV UX Design und die Medienauswahl sichtbar, wodurch der Nutzungskontext des Interfaces im realistischen Wohnumfeld veranschaulicht wird.
Darstellung einer stilisierten Wohnzimmerillustration mit Couch, Teppich, Blumenvase und Fernsehbank als ruhiger, kontextgebender Umgebung für den Smart-TV. Auf dem Bildschirm ist die Startseite des Mediaplayers zu sehen, wodurch die Integration der Benutzeroberfläche in eine alltägliche Wohnsituation visualisiert wird.
Darstellung einer stilisierten Wohnzimmerillustration mit Couch, Teppich, Blumenvase und Fernsehbank als ruhiger, kontextgebender Umgebung für den Smart-TV. Auf dem Bildschirm ist die Startseite des Mediaplayers zu sehen, wodurch die Integration der Benutzeroberfläche in eine alltägliche Wohnsituation visualisiert wird.
Vier nebeneinander platzierte UX-Menüs, die eine übersichtliche Struktur aus Medienelementen und Einstellungsassistenten abbilden. So werden Inhalte und Funktionen klar voneinander getrennt und in eine vergleichbare Form gebracht, was eine intuitive und effiziente Navigation ermöglicht.
Vier nebeneinander platzierte UX-Menüs, die eine übersichtliche Struktur aus Medienelementen und Einstellungsassistenten abbilden. So werden Inhalte und Funktionen klar voneinander getrennt und in eine vergleichbare Form gebracht, was eine intuitive und effiziente Navigation ermöglicht.
Eine Frau sitzt auf einem gelben Kissen in einem bequemen Drehsessel und hält ein iPhone in den Händen, auf dem sie die App betrachtet. Die Szene vermittelt eine entspannte Nutzungssituation und zeigt das mobile Interface im alltäglichen Anwendungskontext.
Eine Frau sitzt auf einem gelben Kissen in einem bequemen Drehsessel und hält ein iPhone in den Händen, auf dem sie die App betrachtet. Die Szene vermittelt eine entspannte Nutzungssituation und zeigt das mobile Interface im alltäglichen Anwendungskontext.
Minimalistisch angeordnete Navigationselemente, die bei Interaktion zentral im unteren Bereich des Screens eingeblendet werden. Dadurch bleibt die Oberfläche aufgeräumt und die Bedienung erfolgt kontextabhängig und intuitiv.
Minimalistisch angeordnete Navigationselemente, die bei Interaktion zentral im unteren Bereich des Screens eingeblendet werden. Dadurch bleibt die Oberfläche aufgeräumt und die Bedienung erfolgt kontextabhängig und intuitiv.

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