Art-Direction, Webdesign und Grafiker / Strategie, Kunst und Design

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Grafik Design

Themen zu Grafikdesign als Chance zur gestalteten Verstärkung visueller Mitteilungen.

10 Wege zu besserem Design

Zehn Wege um zu einem großartigen Design zu gelangen

Die müßen Sie kennen!

Jeder Leser kennt Artikel, die nach dem folgenden Muster aufgebaut sind: „5 Regeln für erfolgreiche Blogartikel“, „Die 15 großartigsten Apps für Leute, die schon alles haben“, „Die 50 wirklich schönsten Büropflanzen weltweit“ oder ganz einfach „10 Tipps für sehr heißen Kaffee“. Unterschiedliche Themen. Aufbereitet nach dem gleichen Schema.

Spätestens bei der x-ten Best-Of Liste der aller-aller-allerwichtigsten/besten/beliebigsten/wasauchimmer Tipps wird es dann langsam eintönig.

PR-Texte für alle und jeden

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DIN Formate

Die DIN Formate

Wie groß war nochmal DIN A3?

Hier finden Sie alle Papierformate übersichtlich dargestellt auf einer Seite. Angefangen bei den Werbemittelformaten nach DIN über die passenden Umschläge, Mappen und Visitenkarten.

Die DIN-Formate (Höhe/Breite = √2 ≈ 1,41) basieren auf DIN A0, das der Fläche von einem Quadratmeter entspricht. Das nächst kleinere Formate ergibt sich aus der Halbierung des größeren.

Für eine schnelle und einfache Übersicht hier nun eine einfache Zusammenfassung der DIN Formate.

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Anleitung zum Unglücklichdesign – Minimalismus 5/5

Minimalismus in der Corporate-Kommunikation

Für ein passendes Design nimmt man soviele Effekte wie möglich. Von den 10.000 installierten Schriften dürfen ruhig gleich ein Duzend zum Einsatz kommen. Die richtige Farbharmonie wird sicher durch ein möglichst großes Spektrum verwendeter Farben erreicht. Kreativität lässt sich so natürlich am besten darstellen.

Die zusätzliche Anwendung von „Design-Trends“ symbolisiert Zielgruppenaffinität. Am Ende darf dann unbedingt nicht vergessen werden noch die Pflegespülung mit sanfter Kur durchlaufen zu lassen und das Design wieder schön weichzuspülen, so dass sich ein angenehm langweiliger Schleier gleichsam über alle Gestaltungselemente legt. Ein Verlauf im Hintergrund vollendet dann das Design-Werk.

Einfach, nicht einfach machen

Wahrscheinlich kennen Sie auch Internetseiten, die so unterirdisch sind, dass sie schon wieder unfreiweilig komisch sind. Auch bei einigen Drucksachen, die einem als Beilagen aus Wochenblättern oder Tageszeitungen entgegenflattern gewinnt man den Eindruck, der Gestalter hätte versucht das letzte Free-Jazz Konzert optisch umzusetzen.

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Geometry of the nature – Fractals

Mandelbrot, computer graphic, and fractals

Fractal structures as a portrayal of the natural growth

Look closer at the nature and almost everywhere you will find fractals. For example, a simple tree: what you see, when you look at it?

Silhouette eines Baumes
Example of a tree

Look closer at the nature and almost everywhere you will find fractals. For example, a simple tree: what you see, when you look at it? A trunk with a set of branches in a random order? The whole object seems as random one, created without any rules and templates.

If we don’t think about fractals! The situation gets different, as soon as we try to apply this special geometric knowledge to what we see around us. Then we notice, that a tree, actually, is composed from many other, smaller trees, which branch off it, and which, in their turn, also are sets of smaller trees, and so long, and so further. This simple principle is a basis for all trees and the majority of plants.

„Clouds are not balls, mountains are not cones, coastlines are not circles and tree barks are not smooth, as well as a thunder bolt follows not a line.“

Benoît Mandelbrot

 

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Ohne Antrieb, 15.000 Meter über dem Atlantischen Ozean – Minimalismus 4/5

Ein vollbesetzter Linienflug von Miami zu den Bahamas. Über dem Atlantik leuchtet plötzlich die Öl-Warnanzeige eines Triebwerks. Der Pilot steht vor der Entscheidung, was er tun soll. Das Flugzeug ist bereits über 200 Kilometer geflogen.

Der Pilot entscheidet sich trotzdem für den Rückflug nach Miami. Acht Minuten später leuchten auch die beiden Öl-Warnanzeigen der verbliebenen Triebwerke auf. Die Boardinstrumente zeigen keinen Öldruck mehr an.
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Minimalismus ist universell – 3/5

Minimalismus kann dazu beitragen, unseren Alltag angenehmer zu machen und Fehlerquellen zu vermeiden. Informationsverarbeitung, Lernen und Verständnis gehen über das Thema „Werbung” hinaus.

Minimalismus im Grafik-Design

Im Grafikdesign und der Typografie wurde ein, auf die wesentlichen Elemente reduzierter Stil, besonders durch die Schweizer Typografie (ungefähr seit 1955) von Max Bill, Adrian Frutiger (Schriftentwürfe: Univers, Frutiger) oder Josef Müller-Brockmann (Rastersysteme) beeinflusst.
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Zen und die Kunst des Minimalismus – 2/5

Informationen als Zeitfresser

An Weihnachten wollte ich eine Reise verschenken. Über eine Empfehlung kam ich auf einen Anbieter für Abenteuerreisen. Das Angebot hörte sich fantastisch an. Es wurde eine Möglichkeit angeboten, um detailliertere Informationen anzufordern.

Auf der Website wurde dazu ein Formular bereitgestellt, indem ich dann erstmal eine halbe Ewigkeit hängenblieb. Eigentlich wollte ich nur Informationsmaterial anfordern, doch die Firma hatte neben meiner Anschrift noch soviele weitere Fragen, dass ich schließlich Abstand von meinem Anliegen nahm und entnervt aufgab.

Nach einer halben Ewigkeit war ich endlich am Ende des Formulars angekommen, wo ich sogar noch ein zweites Mal meine Adresse eingeben sollte. Damit nicht genug. Das Formular wollte jetzt auch noch ausgedruckt und per Fax versendet werden. Falls ich kein Fax zur Verfügung habe, könne ich es auch einfach unterschrieben einscannen und per E-Mail senden? Nein Danke. Heute Vormittag habe ich auch noch etwas anderes vor.
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Thesen für gutes Design

Wenn Marketing nicht die erhoffte Durchschlagskraft entfaltet, sind häufig unüberlegte Designkonzeptionen die Ursache.

Dieter Rams verdichtete gutes Design auf ein paar essentielle Basiseigenschaften. Rams Thesen sind heute noch so aktuell wie 1993. Im folgenden möchte ich die zehn Designthesen kurz erläutern, da sie immernoch einen sehr guten Anhaltspunkt darstellen, um das eigene Firmendesign auf den Prüfstand zu stellen.

Über Dieter Rams

Dieter Rams ist ein deutscher Industriedesigner. Er wurde 1932 in Wiesbaden geboren. Mit seinen Arbeiten für die Firma Braun prägte er das typische klare Erscheinungsbild der Braun-Produkte. Viele der entstandenen Objekte gelten mitlerweile als Designklassiker. Etwa der Weltempfänger T1000, die Hi-Fi Anlagen Regie und Atelier, der Lautsprecher LE1 und der Taschenrechner ET 66. Das erklärte Ziel von Rams Arbeiten waren eine Klarheit der Form, Materialgerechtigkeit und leichte Bedienbarkeit.

Noch heute profitieren viele Designer von der Fortführung dieser Thesen. Sowohl der Apple-Chefdesigner Sir Jonathan Ive als auch der Apple-Gründer Steve Jobs sind/waren große Bewunderer der Braun-Designs. Einige Apple-Produkte sind recht deutlich von Brauns Produktdesign inspiriert. (iMac, G5 Mac Pro, iPod usw.) Rams äußerte dazu in einem Interview, dass er die Ähnlichkeit zu seinen Designkreationen als „Kompliment” betrachtet. Weiter lesen: „Thesen für gutes Design“

Dok: Ben.design Grafik Design